Technikkatalog
Panzerabwehrlenkrakete 9M14M
![]() ![]() Lenkdraht der Rakete, deutlich sind die 3 Adern sichtbar |
Bestimmung: Bekämpfung gepanzerter Ziele Einsatz: PALR-Komplex 9K11M tragbar PALR-Komplex 9K11M selbstf. PALR-Komplex 9K11M auf Schützenpanzer BMP-1 PALR-Komplex 9K11M im Hubschrauber Mi-8TB takt.-techn. Angaben:
Nummernverzeichnis: 76 71 00 |
Unterschied zur PALR 9M14
zusätzliche Führungsklaue an der Startdüse zum Abstützen auf der Startschiene
Messerkontakte der Steckeinrichtung der Zündvorrichtung befinden sich an der Brennkammer des Starttriebwerkes
![]() Geräteblock 02.00.000 |
![]() Rudermaschine |
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| Heckteil der Rakete mit Kreisel Fotos aufgenommen im Raketen, Telefon und Radiomuseum Pinnow | |
allgemeine Wirkungsweise:
Die PALR 9M14M wird von Hand gelenkt.
Die Flugrichtung kann mit Lenkkommandos, die im Lenkpult erzeugt werden, geändert werden. Die vier Flügel verleihen der PALR die Auftriebskraft. Die Lenkkraft gewährleisten die schwenkbaren Düsenaufsätze, in dem die Gase entsprechend abgelenkt werden. Während des Fluges wird der Drall der PALR von den Flügeln, die in einem Winkel von 3°15' zur Ebene der Längsachse angeordnet sind, und von dem sich abwickelnden Lenkdraht aufrechterhalten.
Im Lenkpult wird das Lenkkommando in ein elektrisches Signal umgewandelt. Dieses Signal gelangt über den Lenkdraht zu den Elektromagneten der Rudermaschine. Die Düsenaufsätze schwenken, unabhängig von der Größe des Lenkkommandos, um einen konstanten Winkel von +/- 14°. Die Größe des jeweiligen Lenkkommandoe bestimmt die Dauer Verbleibs der Düsenaufsätze in der äußersten Stellung.
Quelle: A 050/1/115





